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Initiative Säkularer Islam

Aktuelles

Was Terroristinnen und Terroristen wollen

Ein Beitrag von Philipp Fritz

Alpha Stock Images/N.Youngson CC BY-SA 3.0

Schlagzeilen über unterschiedlichste Gewalttaten und tatsächliche Terrorakte gehören für uns inzwischen zum traurigen Alltag und zum „Grundrauschen“ in der Medienlandschaft. Die von Übereilung getriebene Berichterstattung, die immer wieder zulasten journalistischer Sorgfalt geht, lässt dabei den Begriff „Terrorismus“ verschwimmen und geht mit einer fehlenden Abgrenzung einher. Gleichzeitig tragen die Verhärtung innergesellschaftlicher Brüche, gezielter Populismus und staatliche Überreaktionen dazu bei, Terrorismus nicht klar von anderen Formen von Gewalt unterscheiden zu können. Das neuste Arbeitspapier von FFGI-Mitglied Philipp Fritz soll dabei helfen, Terroranschläge von Gewaltakten ohne entsprechende ideologische oder poltische Zielsetzung differenzieren zu können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

Weitere Publikationen

12. FFGI-Vortragsreihe (Wintersemester 2019/20)

Die Vortragsreihe des FFGI findet am Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ statt und befasst sich mit kulturellen und politischen Transformationen postkolonialer Gesellschaften sowie mit Problemen der Formierung einer multikulturellen deutschen Moderne. Der Fokus der Vorträge liegt vornehmlich auf aktuellen Entwicklungen in islamischen Gesellschaften und Gemeinschaften sowie auf Dynamiken der Transformationsprozesse.

Die Vorträge finden jeweils donnerstags von 18–20 Uhr (c.t.) im Seminarhaus (SH), Raum 0.107, der Goethe Universität statt.

Anfahrt/Lageplan
Termine der FFGI-Vortragsreihe
Weitere Veranstaltungen

Politischer Islam

Ein Buch von Susanne Schröter

Die Mehrheit der Deutschen glaubt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Sie verbinden die zweitgrößte Weltreligion vor allem mit dem Terror im Namen eines unbarmherzigen Gottes, der Unterdrückung von Frauen und Minderheiten sowie einer Ablehnung westlicher Werte. Für diese Assoziationen gibt es nachvollziehbare Gründe, die aus dem Erstarken des politischen Islam resultieren. Dieser übt durch machtbewusstes und strategisch geschicktes Agieren seiner Funktionäre großen gesellschaftlichen Einfluss aus und dominiert zunehmend die staatliche Islampolitik sowie den öffentlichen Dialog. Vielen Menschen fehlt jedoch das Wissen über die Ursprünge und die Ausprägungen des politischen Islam, um Konfliktsituationen richtig einschätzen, angemessen zu argumentieren und handeln zu können. Das vorliegende Buch schließt mit seinem fundierten und verständlichen Überblick diese Lücke.

Gütersloher Verlagshaus 2019 · 384 Seiten · ISBN 978-3-579-08299-8 · Hardcover mit Schutzumschlag

Weitere Informationen auf den Seiten des Verlags.

Buchpräsentation am 16.10.2019 im Historischen Museum Frankfurt

Weitere Publikationen

Festakt zum fünfjährigen Bestehen des FFGI

unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

28.11.2019, 18 Uhr
Gebäude „Normative Ordnungen“, Max-Horkheimer-Str. 2, Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt

Programm
Beiträge in der Mediathek
Weitere Veranstaltungen

Progressive Muslims and the Challenge of Islamism

Internationale Konferenz

29.11.2019, 10–18 Uhr
Gebäude „Normative Ordnungen“, Max-Horkheimer-Str. 2, Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt

Programm
Beiträge in der Mediathek
Weitere Veranstaltungen



Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam

In muslimisch geprägten Staaten und in den muslimischen Diaspora-Gemeinschaften Europas gewinnen Islamismus und islamischer Fundamentalismus zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklung birgt erheblichen sozialen und politischen Sprengstoff. Gleichzeitig erarbeiten muslimische Intellektuelle und Gelehrte weltweit Konzepte eines Islams, der mit Demokratie, den Menschen-, Frauen- und Kinderrechten sowie humanistischen Idealen kompatibel ist.

Das Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam versteht sich als Think Tank, der diese Dynamiken wissenschaftlich analysiert und ihre Relevanz für Deutschland herausarbeitet. Es verbindet regionale und nationale mit transnationalen und globalen Perspektiven und ist in der Lage, Zusammenhänge herzustellen und staatliche so wie zivilgesellschaftliche Akteure zu beraten.

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